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Das Unbewusste als Teil der Wirklichkeit. Der Traum als ein sinnbezogener Zugang.

Ein Gespräch mit Ute Karin Höllrigl

Lesung der Texte: Alena Baich 

Moderation: Katharina Kolaritsch 

C. G. Jung, der Schweizer Tiefenpsychologe und Arzt, dessen Gedankengut prägend für mich war, versteht den Weg der Selbstverwirklichung als einen der Begegnung mit dem innersten Seelenkern. Dieses Zentrum ordnet in uns einen Prozess des Entfaltens zwischen Bewusstem und Unbewussten an. Die Entfaltung erscheint sinnbildlich in Dichtung, Philosophie und Religionssystemen kollektiv und individuell im Traum. Der Traum ergänzt darin das Bewusstsein sinnbezogen in ein ganzheitliches Reifen. Jung nannte das anordnende Zentrum „das Selbst“ und die Entfaltung „Individuationsprozess“. Besonders die Dichtung führt uns diese Verbindung in lyrischen Sprachbildern immer wieder klar und sinnlich vor Augen. 

Dr. iur. Ute Karin Höllrigl, Dipl. analytische Psychologin wurde 1939 geboren, aufgewachsen in Österreich und in der Schweiz. Studium der Rechtswissenschaften in Graz. Auf Grund eines Traumes Beginn des Studiums und Diplomabschluss am C.G. Jung Institut Zürich. Lehranalyse bei Arnold Mindell. 1984 beginnt sie mit Traumseminaren in verschiedenen Bildungshäusern. Seit 1993 Praxis als analytische Psychologin in Wien. Ab 1999 verschiedene Vorträge und Veröffentlichungen. Lehrtätigkeit am Seminarinstitut für Mal- und Gestaltungstherapie in Wien. Lehranalytikerin am C.G. Jung Institut Zürich.

Eine Veranstaltung des Forum Glaube-Wissenschaft-Kunst in Kooperation mit dem Afro-Asiatischen Institut, der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Katholischen Bildungswerk